Stimmungsschwankung 2

“Well, what if there is no tomorrow? There wasn’t one today.”

Leser

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Ein Leserbrief:img_52392img_52402

Zur Erklärung:

Heinz Erhardt “Anhänglich”

Das Kind hängt an der Mutter,
der Bauer an dem Land,
der Protestant an Luther,
das Öbild an der Wand.

Der Weinberg hängt voll Reben,
der Hund an Herrchens Blick,
Der eine hängt am Leben,
der andere am Strick…

Und hier der Beitrag, um den es sich handelt, erschienen am 14. Februar im Magazin der Sächsischen Zeitung:

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Written by Christina

Februar 20th, 2009 at 11:47 am

Skary

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Gothic grusel

Written by Christina

Februar 3rd, 2009 at 1:42 pm

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Öffentlich Rechtlich

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Ein neues Stellenangebot:

Radio Ludwigshafen ist gemeinsam mit dem Büro in Landau für die Vorder- und
Südpfalz zuständig. Die Region ist geprägt von Industrie (BASF, Daimler, KSB
etc.) einerseits und großflächigem Wein- und Gemüsebau andererseits. Zur
Verstärkung des Teams sucht der SÜDWESTRUNDFUNK für Radio Ludwigshafen für eine
zunächst auf ein Jahr befristete Tätigkeit ab sofort eine/n

*** Reporter/in ***

Klingt doch echt nett – schöne Gegend, viel zu sehen, gute Themen. Noch dazu Reporter, Reporter ist immer toll, da denkt man an Egon Erwin Kisch und Konsorten, Karla Kolumna und ihr Moped und fühlt sich frei und wortgewaltig. Ein Glück:

in freier Mitarbeit

wird sowieso gesucht…

Aufgaben:

Zu den Aufgaben gehört mit den beiden o.g. Schwerpunkten die gesamte Bandbreite
der Hörfunk- und Fernsehberichterstattung, die in einem Regionalstudio anfällt.

Voraussetzungen:

*  abgeschlossenes Hochschulstudium und Volontariat
*  Hörfunk- und Fernseherfahrung erwünscht
*  Sicherheit am Mikrofon und im Umgang mit den verschiedenen
Präsentationsformen
*  Fähigkeit, auch unter Zeitdruck schnell, zuverlässig und präzise zu arbeiten
*  Bereitschaft, sich in regionale Zusammenhänge einzuarbeiten
*  Bereitschaft zu wechselnden Einsatzzeiten, auch am Wochenende
*  Kreativität bei der Suche und Umsetzung von Themen in der Region
*  ausgesprochene Teamfähigkeit und hohe Belastbarkeit
*  Führerschein der Klasse B
*  ein beschäftigungsortnaher Wohnsitz wäre von Vorteil

Natürlich nicht unter 50 Wochenstunden Einsatzzeit, Honorar verhandelbar, vielleicht 85 Euro am Tag – nur bei guter Führung versteht sich. Und nebenher noch ein kleines Reportaglein für den einen oder ein Berichtchen für den anderen. Ja, wenn der Mini-Kisch Zeit dafür findet zwischen seinen ganzen Verpflichtungen hier im Sendepalast, dann gern. Aber bitte doch keine Themen, die er hier, mit Redaktionsmaterial und Redaktionskapazitäten in seiner Redaktionszeit ausgegraben hat. Da muss er nur mal in seinen Vertrag schauen. Abgesehen davon wird sich doch in seinem befristeten Jahr als pauschaler Lackmeier für alles  jeder hoffnungsvoll denkende, gut ausgebildete freie Journalist ein bisschen Mühe geben, schließlich könnte vielleicht doch was Festes dabei rausspringen, wenn man nur tief genug hinein kriecht in diesen breiten, gebührenfinanzierten, öffentlich-rechtlichen Hintern. Und wenn nicht, was wahrscheinlich ist, Finanzkrise und so, dann hat die kleine Karla wenigstens noch was lernen dürfen von den fest angestellten Redakteuren und sei es, dass dreimal so viel Gehalt bei gleicher Leistung auch bloß nicht glücklich macht.

Written by Christina

Februar 3rd, 2009 at 10:55 am

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Ich wusste es

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… schon immer.

Written by Christina

Dezember 4th, 2008 at 12:26 am

HIV

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Rote Schleife

… nicht vergessen, am 1. Dezember. Aber bitte nicht nur dann mit Köpfchen vögeln.

Written by Christina

November 26th, 2008 at 7:24 pm

Traumberuf

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Highballs

Gerade gefunden in meinen Mails – selten lagen Freude und Frustration bei meiner Jobsuche so eng beeinander:

An dieser Stelle absolute, ungetrübte Freude. Noch:

+++ Aktuelles Jobangebot für Journalisten und Medienmacher +++

PLAYBOY

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Written by Christina

Oktober 25th, 2008 at 11:05 am

Nur zu Studienzwecken

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Ich bin ungeeignet…

… sagte mir gerade eine junge Frau der technischen Universität Dresden am Telefon. Ich hatte mich bei ihr gemeldet, um an einer Raucherstudie teilzunehmen. Rauchen gefällt mir. Ich mag die grauen Kringel, die der Rauch zieht, die raue Stimme am Morgen danach, den Kaffee zur Zigarette, dieses mal kurz vor die Tür müssen, das Dampfablassen. Ich weiß schon, Rauchen ist gesundheitsschädlich, aber das ist ein Jahr in Omsk auch. Darüber hätte ich mich eben gern viel ausführlicher mit der jungen Frau am universitären Telefon unterhalten, vielleicht auch bei einer Tasse Kaffee nach dem MRT. Sagt sie doch aber zu mir: Sie rauchen zu wenig. Erst ab einer Schachtel täglich wären ich und meine Ansichten interessant für sie und ihre Studie.

Jetzt weiß ich nicht: Soll ich beleidigt sein oder erleichtert?

Written by Christina

September 26th, 2008 at 3:07 pm

Es brennt der Wald…

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Rock im Ostblock…

… ist ein Buch für Liebhaber des östlichen Gitarrenriffs. Auszug aus dem Pressetext: “Die Musikszene des Ostens wartet mit namhaften Bands und Musikern auf. Omega, Breakout, Locomotiv GT, Niemen, Die Roten Gitarren, Budka Suflera oder Collegium Musicum wurden vom Ost-Publikum nicht als Ersatz für Gruppen aus den westlichen Ländern angesehen. Sie hatten ihren eigenen Stil und lieferten Hits, mit denen sie sich in die Annalen der Rockgeschichte schrieben. Viele der Gruppen überlebten die Wende; andere feierten mit sensationellen Comebacks nationale und internationale Erfolge.”

Es haben Herausgeber Christian Hentschel und seine Mitarbeiter keine Mühen gescheut, den Ostblock umzukrempeln, um die Helden von einst vorzustellen, zu befragen, auseinanderzunehmen und wieder zusammenzusetzen. Nicht unerwähnt bleiben soll hier auch mein kleiner Beitrag zu diesem fulminanten Großwerk: Das bereits legendär gewordene Interview mit Kostja Rabimow.

“Es brennt der Wald… Rock im Ostblock: Die Rockszene im Ostblock” der etwas sperrige Titel des Buches, erschienen im Verlag neues leben. Bitte kaufen.

Written by Christina

September 24th, 2008 at 12:24 pm

Alternativer Beginn

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Der Einstieg der zweiten Version war übrigens:

“Dresden mochte ich nie besonders. Nicht so sehr wie Quedlinburg, wo ich aufwuchs oder Leipzig, wo ich lang genug studierte. Wären diese Städte Personen, säße Frau Quedlinburg, eine zarte alte Dame bei Kaffee und Kuchen im Fachwerkhaus und plauderte angeregt über ihren leicht verwilderten Garten. Mademoiselle Leipzig trägt gern Ringelsocken und rennt immer ein bisschen hyperaktiv durch die Kante. Wenn sie mit dir redet, raucht sie hektisch und gestikuliert viel. Madame Dresden trägt einen breiten Hut und hat ein tiefes, volles Dekolleté. Mit ihren barocken Formen, ihren alten Geschichten wanzt sie sich ran. Weniger als lieben darf man sie und alles was sie und die ihren tun, nicht.

Erst in Omsk habe ich die Stadt zu schätzen gelernt. Manchmal fehlten mir der Radweg an der Elbe und die Schlösschen und Schnörkel…”

Und so weiter geht es, hier begänne der Artikel. Mir war er zu negativ und zu lang und auch der Einstieg begann zu weit von Omsk entfernt. Etwas habe ich ihn für den Blog noch ein bisschen geändert. Aber in etwa dieser Form stand er da auf dem Papier – die Idee zuerst notiert beim Warten auf dem Arbeitsamt, nun an dieser Stelle zur Diskussion gestellt.

Written by Christina

September 23rd, 2008 at 12:11 pm

Letzter Brief aus Omsk

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Immer schön den Kopf warm halten

Zurück zu kommen ist schon merkwürdig. Hier geht das Leben weiter, dort geht das Leben weiter und ich befinde mich im zollfreien Bereich dazwischen. Weiter unten gibts den letzten Brief aus Omsk, erschienen in der Sächsischen Zeitung. Er ist die dritte Version dieses Artikels. Als ich schrieb war ich bei meinen Eltern zu Besuch und habe sie vorgeworfene zwei Tage lang kaum gesehen oder gar gesprochen, weil ich versucht habe, ein Jahr in ein paar Zeilen Text zu pressen. Es gibt sicher Schlimmeres – aber das war auch nicht schön. Hier also das Produkt: Read the rest of this entry »

Written by Christina

September 23rd, 2008 at 11:47 am