Ein neues Stellenangebot:
Radio Ludwigshafen ist gemeinsam mit dem Büro in Landau für die Vorder- und
Südpfalz zuständig. Die Region ist geprägt von Industrie (BASF, Daimler, KSB
etc.) einerseits und großflächigem Wein- und Gemüsebau andererseits. Zur
Verstärkung des Teams sucht der SÜDWESTRUNDFUNK für Radio Ludwigshafen für eine
zunächst auf ein Jahr befristete Tätigkeit ab sofort eine/n
*** Reporter/in ***
Klingt doch echt nett – schöne Gegend, viel zu sehen, gute Themen. Noch dazu Reporter, Reporter ist immer toll, da denkt man an Egon Erwin Kisch und Konsorten, Karla Kolumna und ihr Moped und fühlt sich frei und wortgewaltig. Ein Glück:
in freier Mitarbeit
wird sowieso gesucht…
Aufgaben:
Zu den Aufgaben gehört mit den beiden o.g. Schwerpunkten die gesamte Bandbreite
der Hörfunk- und Fernsehberichterstattung, die in einem Regionalstudio anfällt.
Voraussetzungen:
* abgeschlossenes Hochschulstudium und Volontariat
* Hörfunk- und Fernseherfahrung erwünscht
* Sicherheit am Mikrofon und im Umgang mit den verschiedenen
Präsentationsformen
* Fähigkeit, auch unter Zeitdruck schnell, zuverlässig und präzise zu arbeiten
* Bereitschaft, sich in regionale Zusammenhänge einzuarbeiten
* Bereitschaft zu wechselnden Einsatzzeiten, auch am Wochenende
* Kreativität bei der Suche und Umsetzung von Themen in der Region
* ausgesprochene Teamfähigkeit und hohe Belastbarkeit
* Führerschein der Klasse B
* ein beschäftigungsortnaher Wohnsitz wäre von Vorteil
Natürlich nicht unter 50 Wochenstunden Einsatzzeit, Honorar verhandelbar, vielleicht 85 Euro am Tag – nur bei guter Führung versteht sich. Und nebenher noch ein kleines Reportaglein für den einen oder ein Berichtchen für den anderen. Ja, wenn der Mini-Kisch Zeit dafür findet zwischen seinen ganzen Verpflichtungen hier im Sendepalast, dann gern. Aber bitte doch keine Themen, die er hier, mit Redaktionsmaterial und Redaktionskapazitäten in seiner Redaktionszeit ausgegraben hat. Da muss er nur mal in seinen Vertrag schauen. Abgesehen davon wird sich doch in seinem befristeten Jahr als pauschaler Lackmeier für alles jeder hoffnungsvoll denkende, gut ausgebildete freie Journalist ein bisschen Mühe geben, schließlich könnte vielleicht doch was Festes dabei rausspringen, wenn man nur tief genug hinein kriecht in diesen breiten, gebührenfinanzierten, öffentlich-rechtlichen Hintern. Und wenn nicht, was wahrscheinlich ist, Finanzkrise und so, dann hat die kleine Karla wenigstens noch was lernen dürfen von den fest angestellten Redakteuren und sei es, dass dreimal so viel Gehalt bei gleicher Leistung auch bloß nicht glücklich macht.