Archive for Februar, 2008
Krasnojarsk
Wintersprachlager “Massenmedien”
Weil es so schön ist, hier gleich noch ein Album. Anfang Februar war ich zum Wintersprachlager “Massenmedien” in Krasnojarsk. Mit mir waren dort etwa 45 Deutschschüler und eine Handvoll engagierter Lehrer. Schön wars, auch wenn ich von Krasnojarsk nur etwa einen Tag lang etwas gesehen habe.
![]() |
| Krasnojars |
In dieser Stadt habe ich das erste Mal gute Musik in Russland gehört. Auf der Straße. Vom Straßenrundfunk. Der beschallt das Krasnojarsker Zentrum den ganzen Tag mit Musik. Als ich da war, war es fluffige Fahrstuhlmusik. Das gab dem ganzen gleich ein ganz eigenes Flair. Die Stadt hat geglitzert und gefunkelt, was vor allem an den bunt beleuchteten Bäumchen lag, die überall am Straßenrand standen. Auch hier wieder Eisskulpturen und Rutschen. Krasnojarsk liegt in der Taiga, wird geteilt durch den Jenisseij und es gibt Berge. Die sind nicht besonders hoch, reichen aber zum Skifahren und Snowboarden.
Viel Spaß beim Angucken der Bilder.
Stadt aus Eis
Ein neues Album, ein neues Album!
Wenn ich mir die Statistik meines Blogs anschaue, fällt mir auf, dass sich die Fotoalben größter Beliebtheit erfreuen. Deswegen gibts jetzt neues Futter: Die Stadt aus Eis in Novosibirsk, gesehen am vergangenen Wochenende.
![]() |
| Stadt aus Eis |
In Sibirien bietet es sich ja wirklich an, ein bisschen Wasser zu Blöcken zu formen und danach was draus zu schnitzen. Der Winter ist lang und die Jugend braucht eine Beschäftigung. Diese Form des Zeitvertreibes findet sich in beinahe jeder sibirischen Stadt. In Omsk stehen Weihnachtsmann und Flockenfrau an der Straße und lächeln eisig. Weil nach dem chinesischen Kalender außerdem das Jahr der Ratte angebrochen ist, finden sich auch diese in H2O auf allen möglichen freien Plätzen. (Ich frage mich gerade, ob wohl die gefrorene Ratte neulich vor meinem Hauseingang eine ebenso lang anhaltende Euphorie ausgelöst hätte – aber das nur am Rande.)
Wirds bunt beleuchtet, nennt sichs Kunst und wird mit Eintritt belegt. So auch die Stadt aus Eis am Ufer der Newa in Novosibirsk. Diese kleinen Eisblockhäuschen sind wirklich schön. Aus beinahe jedem führt eine Rutsche und zumindest ich wollte immer anfassen und überprüfen, ob es nicht vielleicht doch Glas ist. Ich nehme an, im Juni werden die letzten Reste der Stadt verschwunden sein. Bis dahin lohnt sich ein Besuch. Viel Spaß beim Angucken.
Über den Ural und zurück
Briefe an Freunde
Kommt die Russischlehrerin Fräulein Wielsch in die Klasse, einen Stapel Briefe in der Hand, und sagt: „Heute könnt ihr euch einen Brieffreund in Russland aussuchen.“ Sie breitet die Briefe aus. Es schreiben zum Beispiel Lena aus Uljanowsk, Mischa aus Wladimir, Ljoscha aus Moskau, Olga aus Kansk und Olga aus Omsk. Read the rest of this entry »
Schwarz Rot Gold
Abgezogen und ausgenommen
Diese Geschichte beginnt nicht im Zug. Das ist immer so banal – fährt jemand und lernt jemanden kennen, verlieren sie sich wieder. Ach wie herzzerreißend. Nein, meine Geschichte beginnt vor dem Krasnojarsker Bahnhof. Ich soll eine Woche dort zubringen. Ich bin schon angekommen und habe auch niemanden kennen gelernt, geschweige denn verloren. Ich bin vollständig mit Gepäck. Dennoch möchte ich meine Eltern bitten, an dieser Stelle nicht weiter zu lesen. Read the rest of this entry »

