Stimmungsschwankung

“Well, what if there is no tomorrow? There wasn’t one today.”

Archive for the ‘Allgemein’ Category

Skary

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Gothic grusel

Written by Christina

Februar 3rd, 2009 at 1:42 pm

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Öffentlich Rechtlich

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Ein neues Stellenangebot:

Radio Ludwigshafen ist gemeinsam mit dem Büro in Landau für die Vorder- und
Südpfalz zuständig. Die Region ist geprägt von Industrie (BASF, Daimler, KSB
etc.) einerseits und großflächigem Wein- und Gemüsebau andererseits. Zur
Verstärkung des Teams sucht der SÜDWESTRUNDFUNK für Radio Ludwigshafen für eine
zunächst auf ein Jahr befristete Tätigkeit ab sofort eine/n

*** Reporter/in ***

Klingt doch echt nett – schöne Gegend, viel zu sehen, gute Themen. Noch dazu Reporter, Reporter ist immer toll, da denkt man an Egon Erwin Kisch und Konsorten, Karla Kolumna und ihr Moped und fühlt sich frei und wortgewaltig. Ein Glück:

in freier Mitarbeit

wird sowieso gesucht…

Aufgaben:

Zu den Aufgaben gehört mit den beiden o.g. Schwerpunkten die gesamte Bandbreite
der Hörfunk- und Fernsehberichterstattung, die in einem Regionalstudio anfällt.

Voraussetzungen:

*  abgeschlossenes Hochschulstudium und Volontariat
*  Hörfunk- und Fernseherfahrung erwünscht
*  Sicherheit am Mikrofon und im Umgang mit den verschiedenen
Präsentationsformen
*  Fähigkeit, auch unter Zeitdruck schnell, zuverlässig und präzise zu arbeiten
*  Bereitschaft, sich in regionale Zusammenhänge einzuarbeiten
*  Bereitschaft zu wechselnden Einsatzzeiten, auch am Wochenende
*  Kreativität bei der Suche und Umsetzung von Themen in der Region
*  ausgesprochene Teamfähigkeit und hohe Belastbarkeit
*  Führerschein der Klasse B
*  ein beschäftigungsortnaher Wohnsitz wäre von Vorteil

Natürlich nicht unter 50 Wochenstunden Einsatzzeit, Honorar verhandelbar, vielleicht 85 Euro am Tag – nur bei guter Führung versteht sich. Und nebenher noch ein kleines Reportaglein für den einen oder ein Berichtchen für den anderen. Ja, wenn der Mini-Kisch Zeit dafür findet zwischen seinen ganzen Verpflichtungen hier im Sendepalast, dann gern. Aber bitte doch keine Themen, die er hier, mit Redaktionsmaterial und Redaktionskapazitäten in seiner Redaktionszeit ausgegraben hat. Da muss er nur mal in seinen Vertrag schauen. Abgesehen davon wird sich doch in seinem befristeten Jahr als pauschaler Lackmeier für alles  jeder hoffnungsvoll denkende, gut ausgebildete freie Journalist ein bisschen Mühe geben, schließlich könnte vielleicht doch was Festes dabei rausspringen, wenn man nur tief genug hinein kriecht in diesen breiten, gebührenfinanzierten, öffentlich-rechtlichen Hintern. Und wenn nicht, was wahrscheinlich ist, Finanzkrise und so, dann hat die kleine Karla wenigstens noch was lernen dürfen von den fest angestellten Redakteuren und sei es, dass dreimal so viel Gehalt bei gleicher Leistung auch bloß nicht glücklich macht.

Written by Christina

Februar 3rd, 2009 at 10:55 am

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KISS in Moskau

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Ja Christina, was soll ich zu diesem Thema sagen? Es war saugeil!
Die Jungs, wenn man das noch bei Mitt-Fünfzigern sagen darf, waren ja nun das 1. Mal in Moskau. Genau wie ich. Und ich denke, sie hatten auch genauso wie ich mit gewissen Gegebenheiten an diesem Abend zu kämpfen.
Das Olympiski, seines Zeichens größte Veranstaltungshalle Moskaus, ist für derartige Auftritte einfach nicht gemacht. Zu groß, zu alt, zu schlechte Akkustik und keine Ordnung. Nein…wirklich keine Ordnung. Die Sicherheitsbestimmungen waren irrwitzig, sprich nicht vorhanden. Und was sie als Sicherheitsbestimmungen ins Leben riefen war zum schmunzeln. Das “Catering”, welches man als deutscher Konzertgänger einfach anders gewöhnt ist, bestand aus selbst geschmierten Broten und ein paar Flaschen Wasser aufm Klapptisch.
Kommt dir sowas irgendwie bekannt vor? Eben…der Faktor Russland!
Aber nichtsdestotrotz, KISS hat richtig gerockt. 2 Stunden und keine einzige Ballade. Die Explosionen auf der Bühne passten sekundengenau zum Takt der Songs und Paul Stanley war heiß auf russische Hühnerbrust. Es war wirklich astrein!

Noch was in anderer Sache…finden sich hier irgendwelche FUSSBALL-Fans? Wer guckt grad Russland vs. Spanien? Ich bin mal Patriot auf Zeit und drücke den Russen die Daumen und bei der Hymne schauerts mich jedes mal. Was für eine schöne Melodie…muß ich neidlos anerkennen!

Viele Grüße aus dem kalten Tjumen
Claudi

Written by Claudia

Juni 10th, 2008 at 5:59 pm

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Wochenende in Tjumen

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Guten Morgen nach Omsk!
Ich sitze im Büro, hatte mich auf einen ruhigen Samstagvormittag mit Fleißarbeiten, untermalt von spanischer Musik, eingestellt…aber über mir bzw. uns röhrt schon wieder unerbittlich eine Bohrmaschine. Es ist halt alles eine Baustelle, unser Projekt sowie unser Büro.
Dafür gibts heut guten Osterkuchen aus dem Supermarkt und um Zwölf fällt der Hammer.
Das Wetter ist gut, sonnig und windig…wie immer. Und anscheinend haben sie momentan keine Lust auf Kokeln, die Luft ist klar und riecht wieder gewohnt nach Abgasen.
Achja, Subbotnik wird auch gemacht. Gestern hatte sich die gesamte Mannschaft unseres Auftraggebers mit Geräten bewaffnet und räumte die Umgebung unseres Büros auf.
Wir guckten zu.
Auch auf unserem Hinterhof hielt der Frühling Einzug. Die Bordsteine erstrahlen im reinsten Weiß..außer die Stellen, vor denen Autos standen. Unser Hof ist jetzt sozusagen von Grau-Weißen-Tupfern durchzogen. Blumenkübel tragen wieder frisches Rosa und die Bäume haben ihren weißen Kalkschutz geben diverses Krabbelgetier erhalten. So sieht es aus in Tjumen.
Heute abend gehts mit der Mannschaft mal raus aufs Land zum Schaschlik-Schmaus.
Und morgen ist Subbotnik in den eigenen 4 Wänden angesagt.
Ich wünsche Omsk ein schönes Wochenende und freue mich auf die nächsten Berichte!
Liebe Grüße
Claudia

Written by Claudia

April 26th, 2008 at 5:10 am

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Wetterbericht aus Omsk

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Liebe Claudia,

gestürmt hat es vergangene Nacht in Omsk. Von Ferne hörte ich wie etwas aus Glas zu Bruch ging. Heute morgen scheint hier aber wieder die Sonne. Nebel habe ich hier noch nicht erlebt. Aber Sandhöschen und Temperaturschwankungen. Häuser haben meines Wissens nach bis jetzt auch noch nicht gebrannt – dafür aber wie bei dir Rasenflächen, Felder und Müll. Ich nehme an, das ist die schnelle Art, den Subbotnik zu beenden. Gab es das eigentlich bei euch auch: Leute liefen in Gruppen herum und sammelten den Müll auf, der im Winter so schön unter der Schneedecke versteckt war. Zäunchen werden gestrichen. Eine Bekannte vermutete neulich, dass sie das mit Wasserfarbe machen, weil man vom Anstrich schon gar nichts mehr sieht. Zusammengefasst: In Omsk ist es derzeit sauber und sonnig. Sonnig wird es bleiben. Ich gebe ab nach Tjumen.

Christina.

Written by Christina

April 24th, 2008 at 5:46 am

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Wetterbericht aus Tyumen

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Hallo liebe Omsker!
In Tyumen ist es neblig. So kenne ich die Stadt gar nicht.
Bisher war der Großteil der Tage sonnig mit strahlend blauem Himmel.
Man kann leider nicht unterscheiden, ob der Nebel von feuchter Luft oder den Bränden in der Umgebung herrührt. Heut morgen schimmerte die Luft zumindest leicht bläulich und roch nach Grill…
Sagen wir, es ist eine Mischung aus Beidem.
Hier brennen abwechselnd Häuser, Rasenflächen und die Wälder am Stadtrand. Am Sonntag sind gleich 9 alte Holzhütten in einer Siedlung von Tyumen abgebrannt. Das ist wirklich traurig. Selbst wenn die Hütten nicht sehr lebensfreundlich sind, schön anzusehen sind sie allemal.
Wie sieht eure Stadt im Frühling aus?
Ich gebe ab nach Omsk…

Claudia :-)

Written by Claudia

April 23rd, 2008 at 7:21 am

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Der Taxifahrer Micha, die Rita und ich

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Dresden

Mal eine Geschichte aus der Heimat. Kurze Zusammenfassung: Rita macht Micha das Leben schwer. Micha leidet. Micha geht nicht mehr in den Obstgarten und vom Italo-Fox wagt er höchstens noch zu träumen. Der Micha. Read the rest of this entry »

Written by Christina

Januar 15th, 2008 at 11:20 am

Äußerlichkeiten

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Es könnte sein, ich irritiere hier den einen oder anderen. Aber mit dem Layout meiner Seite ist das so wie mit der Wahl des richtigen Outfits für eine Party: Ich kann mich einfach nicht entscheiden. Deswegen: Nicht verzweifeln. Irgendwann finde ich das richtige Oberteil und das trage ich dann bis es anfängt zu stinken und mir eine Zigarette anbietet. Im übertragenen Sinne bedeutet das natürlich, dass auch an dieser Stelle eines Tages eine gewisse keimige Kontinuität einkehrt.

Bis dahin,

viele Grüße,

Christina.

Written by Christina

Dezember 5th, 2007 at 10:58 am

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